• Tanja

Interview mit der Queerdinx-Redaktion

Im Mai haben wir uns an der Crowdfunding-Kampagne des neuen queeren Jugendmagazins Queerdinx beteiligt - und da waren wir bei weitem nicht die einzigen. Das Funding ist geglückt und die erste Ausgabe kann produziert werden. Yeay!


Als Vorgeschmack auf das Magazin, das erstmals im August 2021 erscheinen wird, haben wir dem Redaktionsteam ein paar Fragen gestellt um Queerdinx und seine Macher*innen schon jetzt etwas besser kennenzulernen. Toni und Jay haben sich die Zeit genommen uns einen kleinen Sneak Peak hinter die Kulissen zu geben. Und hier sind die beiden:





feministischeslesen: Wir fangen mal mit dem Offensichtlichen an. Ganz knapp: Worum geht‘s? Was ist euer Anliegen?

Jay: Wir sind ein queerfeministisches Magazin mit intersektionalem Ansatz, welches von jungen Queers für junge Queers ist. Unser Anliegen ist es, den Stimmen von jungen queeren Menschen Sichtbarkeit zu geben und so zu zeigen, dass es uns gibt! In allen Facetten. feministischeslesen: Wie ist die Idee zum Magazin entstanden? Bzw. was waren danach die ersten Schritte?

Jay: Die ursprüngliche Idee kam aus dem Wunsch, selbst ein solches Magazin zu haben. Besonders als junge queere Person hätten wir uns gewünscht zu sehen, dass es auch andere gibt, die so fühlen wie wir und dass da nichts falsch dran ist. Jay hatte dann diese Idee eines Magazins und hat in hens letztem Ausbildungsjahr die Prototyp-Ausgabe "Queerdenker*" erstellt.

feministischeslesen: Wer steckt hinter dem Magazin? Kanntet ihr euch schon vorher und habt die Idee zusammen entwickelt oder habt ihr euch für das Magazin erst zusammengefunden?

Toni: Jay und mich kennt ihr jetzt schon. Außer uns gibt es aktuell noch 4 weitere Personen in der Kernredaktion von Queerdinx. Wir kannten uns vor der Zusammenarbeit alle mehr oder weniger, aber Jay war für uns alle der Schnittpunkt und so eine richtige Freund:innenschaft untereinander ist erst über unsere Zusammenarbeit am Magazin entstanden.

Wir sechs haben gemeinsam die ursprüngliche Idee weitergesponnen, Formate entwickelt und eine Art neues Grundgerüst gebaut. Die Inhalte, die es im Magazin selbst zu lesen und zu sehen gibt, sind allerdings nur zu einem kleinen Teil von uns. Das meiste wurde von ganz unterschiedlichen Beitragenden mit ihren jeweiligen Perspektiven und Hintergründen eingesandt. feministischeslesen: Wann dürfen wir mit der ersten Ausgabe rechnen?



feministischeslesen: Was würdet ihr der Welt sagen, wenn ihr für einen Moment Millionen von Zuhörer*innen hättet?

Queerdinx: Hört uns zu. Queer Menschen, Schwarze Menschen, People of Colour, Menschen mit Behinderung, neurodivergente Menschen, junge Menschen und überhaupt alle, die momentan mit (Mehrfach-)Diskriminierung leben und es trotzdem schaffen, Pläne für eine bessere Zukunft zu schmieden - es gibt uns und unsere Ideen sind gut. Ihr müsst uns nur zuhören. feministischeslesen: Habt ihr Buchempfehlungen, die ihr gerne teilen möchtet? Oder hört ihr lieber Podcasts / seid auf Insta unterwegs?

Toni: Asche auf mein Haupt – ich lese aktuell gar nicht so viel (hoffentlich werde ich jetzt nicht vom feministischen Buchclub ausgeladen :DD). Meine Go To Podcasts sind aktuell „UPDATE“ ein Deutschlandfunk Nova Nachrichten Podcast und „Drinnies - der Podcast“. Letzteres war tatsächlich eine Empfehlung von anderen Personen aus der Kernredaktion. Von dort wird außerdem Rise und Revolt empfohlen, die machen auf Instagram ganz großartigen Content!


feministischeslesen: Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt unsere Fragen zu beantworten. Wir wünschen euch ganz viel Erfolg mit eurem Magazin und sind schon sehr auf die erste Ausgabe gespannt!


Weitere Infos zu Queerdinx findest du bei Instagram, Twitter und auf der Website.

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